Queen entstanden aus der Schüler-Band "SMILE", der bereits Brian May und Roger Taylor angehörten.

Nach Differenzen verlässt der damalige Sänger, Tim Staffell, 1969/70 die Band und Brian und Roger stehen somit ohne Sänger da - bis Roger einen gewissen Fredderick Bulsara (alias Freddie Mercury) in die Band lotst.

1970 beschliesst man eine Namensänderung und nennt sich QUEEN. Der Sound hat sich mittlerweile so stark geändert und mit SMILE überhaupt nichts mehr zu tun.

1971 tritt dann mit John Deacon der noch fehlende Bassist hinzu - und das Quartett ist endlich komplett:

1973 kommt es zu einem ersten Live-Auftitt im Imperial College. Am 9. April stellt sich QUEEN erstmals im "Marquee Club" vor, eine der ganz grossen Musikarenen Londons; im selben Jahr wird auch das erste Album mit dem Titel "Queen" veröffentlicht. Ende des Jahres entscheidet sich MOTT THE HOOPLE gegen ihre bisherige Vorgruppe QUEEN. Freddie und Co. spielen nämlich die eigentlichen Headliner regelmässig an die Wand. Der Heavy Sound, den QUEEN spielt, begeistert das Publikum.

1974 geht QUEEN auf Australien-Tour und veröffentlicht mit "Queen II" ihr zweites Album. Die Band hat sich deutlich weiterentwickelt, das Heavy-Konzert wird immer mehr durch leisere, differenziertere Töne durchbrochen. Im April steht eine USA-Tour auf dem Plan und MOTT THE HOOPLE geht erneut das Risiko ein, von QUEEN abgehängt zu werden; auf Grund einer Erkrankung von Brian scheitert das Projekt jedoch.

1975 wird das Album "A Night at the Opera" veröffentlicht und QUEEN schaffen es mit dem Sound-Monster "Bohemian Rhapsoy ", das neben zahlreichen Tempiwechseln unterschiedliche Musikrichtungen beinhaltet, einen Chartbreaker zu landen und in etlichen Ländern die Hitparaden anzuführen.

1976 geht QUEEN auf USA-Tour und weitet sie auf Japan und Australien aus. Im Oktober wird "A Day at the Races" veröffentlicht; inhaltlich schliesst sich das Werk an den Opera-Vergänger an. Neben all diesen Aktivitäten findet QUEEN auch noch Zeit für ein gigantisches Free Concert im Hyde Park vor 150.000 Menschen.

1977 haben QUEEN drei Auftritte in Deutschland. Im selben Jahr wird "News of the World" in die Läden gebracht - QUEEN haben sich zu einem härteren Sound entschlossen. Während sich das Quartett Ende des Jahre auf USA-Tour befindet, stürmen die Singles "We are the Champions" und "We will rock you" die Charts.

1978 ist für QUEEN wieder ein Jahr auf der Strasse. Eine Europa-Tour steht an, bei der auch Deutschland wieder auf dem Plan steht. Nach der Tour wird das Album "Jazz" produziert - das neue Album erreicht auf Anhieb Spitzenplätze in den Hitparaden.

1979 ist QUEEN das ganze Jahr unterwegs, so dass als Albumveröffentlichung mit "Live Killers" "nur" ein Mitschnitt dieser Tour im Juni erscheint. Im Rahmen der Welttournee kommt die Band endlich für mehrere Konzerte nach Deutschland - 12 an der Zahl. Die zehrenden Live-Auftritte enden im Dezember bei einem Festival für die hungernden Menschen in Kambodscha, das PAUL McCARTNEY auf die Beine gestellt hat. QUEEN steuert live "Now I´m here" bei und spielt zum ersten Mal mit Freddies einstigem Idol, ROBERT PLANT, auf einer Bühne.

1980 steht QUEEN in einem Münchener Studio und die Band verweillt ein halbes Jahr in Bayern. Während der Produktion zum neuen Album kommt es zu einer Überraschung -erstmals verwendet QUEEN einen Synthesizer. Im Juni erscheint das Werk "The Game", das sich durch eine straffere, soul-orientierte Linie auszeichnet; etliche Titel (u. a. "Another one bites the Dust" u. "Crazy little Thing called Love") verraten "schwarze" musikalische Inspiration. QUEEN peilt mit "The Game" einmal mehr einen neuen Trend an, denn 1980 regiert weit und breit der New Wave. Nach der Albumveröffentlichung geht es erneut auf Reisen. 54 Konzerte in den USA, anschliessend spielen die vier in Deutschland. Fast nebenbei kommt es zu einem Auftrag für einen Soundtrack - QUEEN komponiert die Musik zum Film "FLASH GORDON".

1981 legen QUEEN erstmal eine Ruhepause ein und es kommt zu Trennungs-Gerüchten - aber genau zu diesem Zeitpunkt tritt QUEEN eine Tour in Südamerika an und gibt 7 Konzerte in brechend vollen Fussballstadien. Ende des Jahres wird "Under Pressure" im Duett mit DAVID BOWIE produziert - gegen den Widerstand von Brian May.

1982 ist ein Trendweisendes Jahr: QUEEN bringen den ersten Videoclip der Musik-Geschichte heraus. Bis zur Erscheinung des neuen Albums "Hot Space" wird den Fans die Wartezeit mit "Greatest Hits" verkürzt.

1983 ist ein ruhiges Jahr für QUEEN - lediglich Brian engagiert sich mit der Produktion von Film-Musik zur britischen TV-Serie "Starfleet".

1984 erscheint "The Works" und erreicht auf Anhieb die Spitze der Charts. QUEEN gehen in diesem Jahr ein weiteres Mal auf Europa-Tournee - mit dabei 80 Tonnen Equipment. Die Tour wird ein wahrer Triumphzug und die Band bietet dem Publikum eine sagenhafte Show. Der Titel "Is this the World we created?" wird GREENPEACE zur Verfügung gestellt und erstmals erscheint mit "Thank God it´s Christmas" ein Weihnachtssong von QUEEN.

1985 ist geprägt von Live-Auftritten. Neben den eigenen Konzerten, insbesondere in Japan, treten die drei Musiker um Freddie Mercury auf Festivals wie "ROCK IN RIO" u. "LIVE AID" auf.

1986 erscheint "A Kind of Magic" - ein Album das eigentlich gar nicht geplant war; doch mit der Produktion dieses Albums konnte QUEEN zur Beisteuerung des Soundtracks zum Film "Highlander" gewonnen werden. Nach der Veröffentlichung folgt eine gigantische Europa-Tour.

1987 ist wieder einmal ein ruhiges Jahr für QUEEN. Für ihre Live-Leistungen erhält die Band den Ivor-Novello-Award.

1989 kommt das Album "The Miracle" in die Läden. Dieses Album soll zum ersten Mal gemeinschaflich produziert worden sein - nicht Freddie hat den Hauptteil der Texte geschrieben, sondern alles gemeinsam.

1990 erhält die Band den "Award For Outstanding Construction", die höchste Auszeichnung der englischen Platten-Industrie. Die öffentlichen Auftritte, speziell von Freddie Mercury, werden rarer - Gerüchten nach soll er krank sein. Im selben Jahr wird in England und der Schweiz das Album "Innuendo" produziert.

1991 wird "Innuendo" veröffentlicht und belegt auf Anhieb Platz 1 - am 24. November stirbt Freddie Mercury.

1992 organisieren die drei verbliebenen Band-Mitglieder zum Gedenken an ihren verstorbenen Sänger das Konzert "TRIBUTE TO FREDDIE MERCURY", bei dem zahlreiche Grössen des Musik- und Filmgeschäfts (u. a. Lisa Stansfield, Guns ´n´ Roses, Dawid Bowie, Liza Minelli, Elton John, ...) mitwirken.

1995 erscheint mit "Made in Heaven" das letzte Album, an dem Freddie Mercury mitgewirkt hat. Die erste Auskopplung "Heaven for everyone" ist eine überarbeitete Version des bereits 1987 auf dem Album "Shove it" von CROSS erschienenen Titels.

1997 veröffentlicht QUEEN das Album "QUEEN ROCKS" - eine Art Greatest Hits über die gesamte QUEEN-Ära zuzuglich einem neuen Titel "No one but you" (Vocals: Brian May).

1999 bringen QUEEN die "GREATEST HITS III" heraus; das bedruckte CD-Tray gibt es nur in der Erstauflage und auch nur in Europa. QUEEN nennen sich hier erstmals "QUEEN+", was wohl bisherige Vermutungen bestätigt, dass QUEEN künftig mit Gastsängern arbeiten werden. Die wohl beste Meldung des Jahres für QUEEN-Fans ist die offizielle Pressemitteilung der EMI. Demnach ist die "Greatest Hits III" nur der Aufgalopp für neue QUEEN(+)-Songs. Hoffentlich.....